Abschnitt 3 – Höhenverstellbare Werkstückablage

Die höhenverstellbare Werkstückablage – dritter Abschnitt

Auch hier muss ich gestehen, dass so eine Vorrichtung sehr praktisch ist und habe diese Idee ebenfalls von Holzwurm Tom’s Werkbank Projekt übernommen.

Als kleines, zusätzliches Schmankerl meinerseits fand ich die Befestigung von zwei selbstklebenden Metall-Maßbändern für die vertikale und horizontale Richtung als sehr nützliche Hilfe. Ebenso das Anbringen einer Libelle in der Mitte der Werkstückablage.

 Konstruktion

Vorbereitung seitliche Anschlagsleisten

Als erstes habe ich die zwei seitlichen Leisten aus den restlichen 18er MPX Platten bearbeitet. Diese sind 60mm breit und 450 mm hoch. Bevor die Leisten jedoch mit der GKT55GCE auf der FSN auf Maß abgelängt wurden, kam mittig (30mm) der 17er Nutfräser wieder zum Einsatz.

Die Nutleisten wurden danach mittig an die Tischbeine verschraubt und im Anschluß die abgelängten C-Profilschienen eingefasst. Ein kleiner Abschlussklotz unten verhindert das spätere Herausgleiten des Anschlags.

Montage seitliche Anschlagsleisten

Montage seitlicher Anschlag mit Nutschiene

Als nächstes wurde die Ablage selbst gemacht.
Hier wurde zunächst ein dünner Streifen (30mm -18er MPX) auf die Gesamtlänge von 1100mm mit der Oberfräse maximal angefast (45° auf 15mm Tiefe) und im Anschluss mit der Tauchkreissäge abgelängt.

Nun folgte die eigentliche Werkstückablage, die mittig genauso hoch baut wie der Rahmen (100mm) und an den Enden nochmals 60mm trapezförmig zunimmt. Diese Seite wurde mit der GST12V-70 bewerkstelligt. Danach kamen jeweils 10er Löcher in den Schenkel, die exakt so weit auseinander liegen wie die C-Profilschienen mittig entfernt sind.

Die Verbreiterung der Werkstückablage wurde von hinten bündig auf die Länge der Hauptablage voll versenkt verschraubt.
Mit zwei M8x40mm Sechskantschrauben, großer Unterlegscheiben und praktischen Klemmhebeln konnte die höhenverstellbare Werkstückablage nun in Betrieb gehen.

höhenverstellbare Werkstückablage

Als sehr nützliches Feature fand ich das Anbringen zweier Maßbänder, sowie einer Libelle zur horizontalen Ausrichten der Werkstückablage.

Dazu habe ich eine 13er Nut auf die Tiefe von 0,4 mm auf die gesamte Länge der Werkstückablagenverbreiterung gefräßt und das Maßband auf 1100 mm abgelängt klebend eingelassen. Zuvor kam jedoch die Fräsung der Libelle (55 x15 x15 mm) mittig in den Hauptschenkel der Werkstückablage.

Werkstückablage mit Massband und Libelle

Nun folgte noch das senkrechte Maßband, das in den rechten Schenkel der Nutschienenführung von Oberkante Arbeitsplatte bis Sockelabschluß verlegt wurde.

Die Nutfräsung gestaltete sich hierbei allerdings etwas komplizierter, da sie über drei unterschiedliche Tischteile ging und nur im gekippten Zustand der Werkbank machbar war. Dann ließ sich aber mit dem OFA Kit und der FSN die flache Nut fräsen.

Vorbereitung senkrechtes Massband

Senkrechtes Massband Montage

Senkrechtes, waagrechtes Massband

Werkstückablage im Einsatz

Damit endete der dritte Abschnitt der Werkbank und es folgt als letzter Abschnitt, die Montage des seitlichen Schubkastens in Teil 4.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.